| Autor |
Nachricht
|
| da Vinci |
Verfasst am: 26.03.2010, 00:30 Titel: Welche Farbe für Unterwasser ??? |
|
|
Anmeldedatum: 24.11.2009 Beiträge: 395 Wohnort: 73491 Neuler Bootstyp: 15er Jollenkreuzer Heimathafen: Stausee Buch am Limes
|
Hallo alle,
wie jedes Jahr stellt sich immer wieder die Frage, hab ich die richtige Unterwasserfarbe für den Antifoulinganstrich?? Ich segle nur auf einem Stausee, der aber mitten im Ackerland der Schwäbischen Alb jede Menge Dünger und Stickstoffe zu schlucken hat und daher im Sommer Algen und Seegras ohne Ende hervorbringt. Nun ist die Frage mit dem Unterwasseranstrich nicht das erste mal an der Reihe, da ich schon einiges probiert habe, aber von keinem Produkt so richtig überzeugt bin. Am Anfang habe ich VC 17 M draufgemacht, ist zwar teuer, aber wird schon gut sein, dachte ich. Na ja, Algen hat der Kahn dann trotzdem angesetzt, und nicht zu knapp. Dann war ich der Meinung, das Zeuch von COMPASS ist billiger, und so viel schlechter wird es dann auch nicht sein. In dem Jahr ist mir der Kahn fast am Grund festgewachsen , so, was nun. Hat jemand von euch noch einen guten Vorschlag, oder mit einem Produkt in ähnlichen Wasserverhältnissen gute Erfahrungen gemacht ??? Sonst werde ich dieses Jahr warscheinlich wieder auf VC17M zurückgreifen. Ich würde mich freuen, wenn ein paar gute Vorschläge hier anlanden .
Viele Grüße von
da Vinci _________________ Holzboote in jeder Form und Grösse sind etwas faszinierendes und seit Jahrhunderten bewährt.
Die Entwicklung ist auch im Holzbau weiter fortgeschritten ohne das Dagewesene zu verdammen, sondern Sinnvolles weiter zu führen und auch in anderen Bereichen zu integrieren. |
|
| Nach oben |
|
 |
| Falk R110 |
Verfasst am: 26.03.2010, 07:46 Titel: |
|
|

Anmeldedatum: 31.08.2006 Beiträge: 1152 Wohnort: Greifswald Bootstyp: 20er Jollenkreuzer Heimathafen: Wolgast
|
Moin Werner!
Och wie gerne würde auch ich mir den Kopf mit solchen Fragen zerbrechen.
Habe mich nun schon länger nicht mehr so richtig mit der Thematik beschäftigt. Aber ich kenne jemanden der sich sogar ganz gut damit auskennt und dieser jemand ist sogar hier angemeldet. Nur ist er sehr sehr selten auch mal hier . Aber ich schau mal, ob ich ihn nicht ermuntert bekommen.
Schöne Grüße
Falk _________________ Currently: zzzZZZZZZZZ
Restaurierung R110 - 20er Jollenkreuzer 'Stadt Wolgast' |
|
| Nach oben |
|
 |
| dag |
Verfasst am: 26.03.2010, 13:34 Titel: |
|
|
Anmeldedatum: 26.03.2008 Beiträge: 1
|
Moin Falk,
ich kenn da jemanden der sich damit auskennt und hier angemeldet ist :wink:
Diese Jemand sagt, das beste Antifouling für Boote unter 15 kn ist Antifouling Longlife von der Firma Relius. Datenblatt unter: http://www.relius.de/de/industrie/02_protectivecoatings/produkte/antifouling/index.htm
Überstreichinterval von zwei Jahren, Selbst nach 3 Jahre wenig Bewuchs. Als Primer wird Venyl-Barrier von Relius empfohlen. AF von International, Hempel, Sikkens, TMP oder Ruegg sind nicht schlecht aber Longlife von Relius ist aus unserer Sicht besser.
Ein Problem für den kleinen Yachtbesitzer ist, die große Gebindeeinheit. Aber entweder Abfüllen lassen oder mit mehreren zusammenlegen.
Anmerkung: VC17M enthält Teflon, dh. für einen neuen Anstrich muss alles Altes unter.
Im Datenblatt von VC17M steht, es ist für "leichten bis mittleren Bewuchs" geeignet. Hat aber den Vorteil bei schnellen Booten. Also abwägen.
Schöne Grüße
dag |
|
| Nach oben |
|
 |
| da Vinci |
Verfasst am: 26.03.2010, 22:43 Titel: |
|
|
Anmeldedatum: 24.11.2009 Beiträge: 395 Wohnort: 73491 Neuler Bootstyp: 15er Jollenkreuzer Heimathafen: Stausee Buch am Limes
|
Hi Dag,
so was nenn ich mal eine klare Aussage, danke dafür. Jetzt muß der Kleinbootbesitzer nur noch rausfinden, wie ich das mit der geringen Menge in den Griff kriege, aber das wird schon irgendwie klappen.
Eine Frage am Rande, was fährst du eigentlich für ein Boot ??
Auch aus Holz, dann hätt ich da noch die eine oder andere Anfrage
Herzlichen Dank für die Unterstützung
da Vinci _________________ Holzboote in jeder Form und Grösse sind etwas faszinierendes und seit Jahrhunderten bewährt.
Die Entwicklung ist auch im Holzbau weiter fortgeschritten ohne das Dagewesene zu verdammen, sondern Sinnvolles weiter zu führen und auch in anderen Bereichen zu integrieren. |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
|